Fuhrpark der Zukunft

Initiativen für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz


Die Österreichische Energiestrategie setzt sich zum Ziel, den Energieverbrauch im Jahr 2020 auf dem Niveau des Jahres 2005 zu stabilisieren. Entsprechend dem Energie- und Klimapaket der Europäischen Union soll die Energieeffizienz um 20 Prozent gesteigert werden. Bis 2020 sollen mindestens 20 Prozent der Treibhausgase gegenüber 1990 zu reduziert und im Verkehrsbereich der Anteil der erneuerbaren Energiequellen auf 10 Prozent – durch den Einsatz effizienter biogener Treibstoffe und der Förderung der Elektromobilität – angehoben werden.


Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen und der Bedarf an Verkehrsleistungen der Wirtschaft werden künftig eher zunehmen als zurückgehen. Unterschiedliche Transporterfordernisse verlangen angepasste Fahrzeuglösungen. Güterbeförderungen im innerstädtischen Verteilverkehr werden daher vielfach von kleinen Transportern durchgeführt, während im Fernverkehr moderne Sattelzüge zum Einsatz kommen. Bei Personenbeförderungen gelten Busse als hocheffizientes Verkehrsmittel. Bei Personenkraftwagen müssen sich die Fuhrparkverantwortlichen zunehmend einen Überblick über alternative Antriebssysteme und alternativen Treibstoffe verschaffen, um Verkehre nachhaltiger abzuwickeln.


Viele Unternehmen steigen bereits auf emissionsarme und energieeffiziente Fahrzeuge um. Biokraftstoffe sind eine wesentliche Säule, die CO2-Emissionen zu senken sowie die Abhängigkeit des Verkehrs von Erdölprodukten zu verringern. Die ambitionierten Ziele werden hauptsächlich durch die Verwendung von Biodiesel, Bioethanol, Pflanzenöl oder Biogas erzielt. Erdgas verbrennt generell sauberer als die anderen fossilen Brennstoffe. Hybridfahrzeuge besitzen vor allem bei Stop-and-Go-Verkehren große Vorteile, den Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen zu senken. Elektromotoren wird im Vergleich zu Verbrennungsmotoren eine beachtlich höhere Energieeffizienz zugeschrieben. Auf der Langstrecke bleiben Dieselfahrzeuge weiter ungeschlagen, ihnen wird jedoch noch weiteres Optimierungspotential zugestanden. Einem Anforderungsmix von Transportbedürfnissen steht eine breite Palette von Fahrzeuglösungen gegenüber. Mobilitätsmanagement zielt ergänzend auf die Optimierung der Verkehrswege (Routen) ab. Eine effiziente Verkehrsabwicklung verbessert die Umweltfreundlichkeit des Verkehrs und hilft den Betrieben, Kosten für Sprit zu sparen.


Unternehmen können für Investitionen in umweltfreundlichere Transportsysteme und Fuhrparks Förderungen beantragen, sofern damit Vorteile für die CO2-Bilanz verbunden sind (Betriebliche Umweltförderung, klima:aktiv mobil, ERP-Kleinkreditprogramm).


Anhand erfolgreicher Pilot- und Demonstrationsprojekte sollen bei der Veranstaltung wichtige Aspekte wie Verfügbarkeit, technische Ausstattung oder Kosten von Treibstoffen und Fahrzeugen bei Fuhrparkumstellungen erörtert werden. Erfolgreiche Maßnahmen des Mobilitätsmanagements sollen darstellen, wie Energieeffizienzpotentiale lukriert werden können.




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