Wiener Wohnbauforschungstage 2010

Die Qualität der Wohnumgebung – Wohnen im Grünen, gute Luft, wenig Lärm – gehört zu den wichtigsten Kriterien bei der Beurteilung der Wohnzufriedenheit. Besondere Bedeutung haben Grünräume in unmittelbarer Nähe zur Wohnung und ein hoher Freizeitwert der Wohnumgebung. Die qualitätsvolle Freiraumgestaltung ist längst zum „weichen” Standortfaktor geworden. Gerade im städtischen, mehrgeschossigen Wohnbau hat die Freiraumqualität mehrere Dimensionen: Unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche müssen berücksichtigt, verschiedene Nutzungsmöglichkeiten kombiniert werden.


Eine Reihe von aktuellen Untersuchungen zeigt Wiener wie auch internationale Beispiele gelungener Freiraumgestaltung im Wohnbau auf und stellt dabei u.a. folgende Fragen:


  • Wie können private, gemeinschaftliche und öffentliche Nutzungen von Freiräumen ermöglicht und ausbalanciert werden?
  • Wie können Freiräume als Orte der Kommunikation sowie sozialer Verhandlungen gestaltet werden?
  • Wie können Freiräume durch ihre ästhetische Ausgestaltung und ihre Erlebnisqualität zur Identifikation mit dem Wohnquartier beitragen?
  • Wie können Freiräume Wohnquartiere mit der umliegenden Stadt verbinden und so einen städtebaulichen Beitrag leisten?

Neben der Präsentation von Projekten aus dem Wiener Wohnbauforschungsprogramm sowie einer vom wohnfonds_wien beauftragten Evaluation steht ein Gastvortrag des Schweizer Landschaftsarchitekten Patrick Altermatt auf dem Programm, der federführend für die Gestaltung des Wiener Ruldolf-Bednar-Parks verantwortlich zeichnet.


Im Anschluss an die Workshop-Diskussion werden mehrere parallele Fachexkursionen zu Beispielen qualitätsvoller Freiraumgestaltung im Wiener geförderten Wohnbau angeboten.


Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie der Fachexkursion ist kostenlos. Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte das elektronische Anmeldeformular auf www.wohnbauforschung.at (Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl für die Fachexkursion begrenzt ist!)


Veranstaltungsfolder mit Programm als PDF zum Download
Anmeldung unter www.wohnbauforschung.at



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